Aichi: 6 Personen wegen Goldschmuggel festgenommen

Aichi (DJZ) –  Die japanische Polizei hat sechs Personen wegen Goldschmuggel verhaftet. Das Ziel war es, Steuern von 1,82 Millionen ¥ (ca.  13,000 Euro) zu umgehen. Die Goldbarren wurden in einer Flugzeug-Toilette versteckt. (Foto von TV Asahi)

Die Polizei der Präfektur Aichi sagte, die Verdächtigen seien Teil eines viel breiteren Rings gewesen, angesichts der Vielzahl von Goldschmuggel Vorfällen die sich im im vergangenen Jahr ereignet haben, berichtete The Asahi Shimbun.

Der mutmaßliche Anführer ist ein srilankischer Staatsbürger, Muhammed Rafieque Muhammed Rezane, 48, der Präsident eines Gebrauchtwagenhandels in Nagoyas Minato Ward.

Ein ausgeklügelte Plan der das Gold in einer Flugzeugtoilette in das Land bringen soll. Es wird vermutet, dass die Verdächtigen am 23. Juli 2017 versucht haben fünf Goldbarren mit einem Gewicht von 5kg und einem Wert von rund 22,8 Millionen ¥ zu schmuggeln. Die einzelnen Gruppenmitglieder hatten verschiedene Rollen in dem Plan, sagte die Polizei.

Die 1. Person begann die Operation, indem er die Goldbarren auf einem Japan-Airlines-Flug in Taiwan brachte, der für den Flughafen Chubu in der Nähe von Nagoya bestimmt war. Während des Fluges versteckte er das Gold unter einer Tafel hinter einer Toilette im Flugzeug.

Nachdem das Flugzeug gelandet war, verließ die 1. Person das Flugzeug ohne die Goldbarren. Das Flugzeug war für einen Inlandsflug nach Tokios Haneda Airport vorgesehen.

Eine 2. Person der Bande tritt den Flug von Chubu nach Tokio an. Während des Fluges geht dieser zur Toilette und nimmt die Goldbarren an sich. Auf Inlandsflügen müssen Passagiere nicht durch den Zoll gehen.

Der Schmuggel flog allerdings auf, als ein wachsamer Zollbeamter am Flughafen Chubu die Goldbarren in der Toilette entdeckte. Der Zollbeamte vermutet, dass dieselbe Methode verwendet wurde, um wiederholt Goldbarren nach Japan zu schmuggeln.

Es wurden vier Ausländer und 2 Japaner festgenommen. Die zwei Japaner sind in den im Alter um die 70ig und verkauften den Goldbarren gegen Bargeld.  Zwischen Dezember 2016 und dem Sommer 2017 machten sie Dutzende von Verkäufen an einen Nagoya-Händler, berichtete The Asahi Shimbun.

Nachdem das Paar seinen Anteil abzog gaben sie das restliche Geld an einen 38-jährigen malaysischen Mann weiter, dieser war für die Verwaltung der Gelder verantwortlich, teilte die Polizei mit.

Zwischen Juli und August 2017 wurden Goldbarren an den Flughäfen Chubu und Kansai International in den Toiletten von Flugzeugen gefunden, die für internationale Flüge genutzt werden. Andere Fluggesellschaften wurden ebenfalls vom Schmugglerring genutzt.

Laut Luftfahrtindustrie ist es möglich den Zeitplan dieser Flugzeuge herauszufinden.

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