Japan: Enkeltochter des Kaisers verschiebt ihre Hochzeit

Japan (DJZ) – Der kaiserliche Palast hat in dieser Woche bekanntgegeben, dass die anstehende Hochzeit von Prinzessin Mako, im November diesen Jahres, wegen unzureichender Vorbereitungen verschoben wird. Dies berichteten verschiedene Media outlets in Japan, darunter NHK, TBS.

Mako und ihr Schulkamerad Kei Komuro, ein Bürgerlicher, kündigten ihre Verlobung letzten September an. Prinzessin Mako ist das älteste Enkelkind des Kaisers Akihito.

Der neue Hochzeitstermin ist für das Jahr 2020 geplant. Eine für Anfang März geplante Zeremonie zur Formalisierung der Verlobung wurde ebenfalls verschoben. Es wurden keine neuen Daten angegeben.

Die Verschiebung der Hochzeit überrascht viele Menschen in Japan und die Gerüchteküche brodelt. Gerüchte, über die zukünftige Schwiegermutter des Bräutigams, sind seit geraumer Zeit in den Boulevard Magazinen des Landes zu lesen.

Prinzessin Mako von Akishino gab eine Erklärung ab, die von den japanischen Medien veröffentlich wurde. In dieser hieß es, dass das Paar beschlossen habe, ihre Hochzeit bis 2020, ein Jahr nach der Abdankung des Kaisers im nächsten Jahr, verschieben wird. Der 84-jährige Akihito muss am 30. April 2019 abdanken, Kronprinz Naruhito übernimmt am nächsten Tag den Chrysanthemen Thron. Weiter hieß es, dass Zeitmangel und ungenügende Vorbereitungen ein wichtiger Faktor für diese Entscheidung ist. Das junge Paar hat zu sehr auf diesen Zeitpunkt gedrängt, erklärte Prinzessin Mako, lt. Mainichi Zeitung. Beide wollen ihre gemeinsame Zukunft konkreter planen.

Prinzessin Mako wird nach ihrer Hochzeit ihren königlichen Status verlieren wenn sie einen Bürgerlichen heiratet.

Für die Feierlichkeiten beantragte der Palast 150 Millionen ¥ für das Jahr 2018.

 

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