Tokio: Polizei greift hart gegen Senioren Betrügereien durch

TOKYO (DJZ) – Die Polizei greift hart gegen Senioren Betrug Banden durch. Meist werden die älteren Opfer telefonisch kontaktiert.

Ein Fall im September letzten Jahres, bei dem eine 80-jährige Frau aus Shinjuku um 500,000 ¥ (ca. 3,700 Euro) gebracht wurde spielte sich folgendermaßen ab: Ein Betrüger kontaktierte sie via Telefon und behauptete ein Angestellter der Financial Service Agency zu sein. Masao K., der wahrscheinlich einer einer 10-köpfigen Bande angehört, behauptete, dass der Name der 80-jährigen wahrscheinlich von einem Betrugsring genutzt wird und dass ihre Bankkarte ausgewechselt werden muss. Es wird vermutet, dass diese Bande 20 Senioren um 10 Millionen ¥ (ca. 75,000 Euro) gebracht hat.

 

Im vergangenen Monat versuchte Ryuya S., ein 23-jähriges Mitglied eines anderen Betrugsringes, 2 Millionen ¥ (ca. 15,000 Euro) in bar von einer 70-jährigen aus Yokohama zu erschwindeln. Ryuya S. gab sich als ihr Sohn aus und behauptete, dass er eine verheiratete Frau geschwängert hat und Geld für die außergerichtliche Einigung benötigte.

Es wird angenommen, dass die 20-köpfige Bande, der Ryuya S. angehört, seit Juni letzten Jahres mehr als 50 Senioren um 30 Millionen ¥ (ca. 225,000 Euro) betrogen hat.

Senioren Betrügereien sind im Jahr 2017 um 28.6 % im Vergleich zum Vorjahr gestiegen, gab die Polizei in Tokio bekannt.

Die Polizei fordert nun, dass Finanzinstitute Maßnahmen ergreifen um solche Betrügereien zu verhindern, lt. TBS News.

(Bild: Foto von TBS News)

 

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