Tokio: Yakuza wegen 100kg Marihuana Schmuggel verhaftet

TOKIO (DJZ) – Tokyo Metropolitan Police hat vier Personen verhaftet, darunter ein Yakuza Mitglied. Ihnen wird vorgeworfen 100 kg Marihuana in Holztüren geschmuggelt zu haben, berichtete TBS und NHK am 15. Februar 2018.

Der 53-jährige Tsuyoshi S. (voller Name wird in den japanischen Medien genannt), der in in der Stadt Kuki, Saitama Präfektur lebt, soll dem Matsuba-kai angehören. Tsuyoshi S., drei männliche und eine weibliche Komplizin werden verdächtigt, 106 kg Marihuana in Hohlräumen von Holztüren von Süd Afrika nach Japan (Oi-Terminal, Shinagawa Ward) geschmuggelt zu haben. Der Schmuggel flog letzten Dezember auf.

Der Wert der Schmuggelware wird auf einen Straßenverkaufswert von ca. 600 Millionen ¥ (ca. 4,5 Millionen Euro) geschätzt.

Keiner der Verdächtigen gibt die Vorwürfe zu.

In Japan fällt Marihuana unter „gefährliche Drogen“ und es wird vermutet, dass verstärkt Marihuana nach Japan geschmuggelt wird.

(Bild: Foto von TBS News)

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