Mie: Ex-Yakuza, der nach Thailand floh, wegen Mordes angeklagt

MIE (DJZ) – Ein ehemaliges Mitglied des japanischen organisierten Verbrechens wird angeklagt, das er vor 15 Jahren einem Gangster in der Präfektur Mie ermordet hat, kurz nach dem Mord ist er  nach Thailand geflohen, berichtet Nagoya TV am 23. Februar 2018.

Am vergangenen Donnerstag wurde offiziell von der Staatsanwaltschaft des Bezirks Tsu Anklage gegen den 74-jährigen Shigeharu S. (voller Name erscheint in den japanischen Medien) wegen Mord und Verstoß gegen das Waffengesetz erhoben.

Ihm wird vorgeworfen in 2003 Teil einer Verschwörung, mit 7 anderen Personen, zu sein, ein führendes Mitglied des Kodo-kai (ein Zweig des Yamaguchi-Gumi) umzubringen. Der Vorfall ereignete sich in der Stadt Tsu.

Im vergangenen Monat wurde Shigeharu S. in der Provinz Lopburi, Thailand wegen eines abgelaufenen Visums festgenommen. Aufmerksam wurde die Polizei auf ihn, nachdem ein Ortsansässiger ein Video auf Facebook gepostet hat. Anhand seiner auffälligen Irezumi Tattoos wurde er als der flüchtige Mörder identifiziert. Es wird angenommen, dass Shigeharu S. sich seit 13 Jahren in Thailand versteckt.

Die thailändische Polizei stellte ein Video zur Verfügung, in dem Herr S. seine Tattoos offenbart. In Japan werden Tattoo meist von Personen, die mit der Unterwelt verbunden sind, getragen.

Herr S. wurde Anfang des Monats nach Japan ausgeliefert.

Nach seiner Verhaftung räumte Shirai allgemein die Anschuldigungen ein. Es wurde aber nicht erwähnt, ob er den Mord begangen hat.

https://www.nagoyatv.com/news/?id=178189

(Bild: Foto von TV-Bericht Nagoya TV)

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