Tokio: Student machte Bombendrohung um Präsentation zu vermeiden

TOKIO (DJZ) – Die Tokyo Metropolitan Police hat am vergangenen Freitag einen 22-jährigen Studenten der Nikon Universität verhaftet. Ihm wird vorgeworfen im vergangenen Jahr eine Bombendrohung gemacht zu haben um eine Klassenarbeit zu vermeiden, berichtet Asahi TV am 02 März 2018.

Der Vorfall ereignete sich am 9. Oktober 2017 gegen 9.20 Uhr. Naoya Kosai, ein Student im vierten Jahr an der Nikon Universität, College of Humanitäres and Science im Bezirk Setagaya, soll dem Sicherheitspersonal der Universität fälschlicherweise mitgeteilt haben, dass er in der Toilette der Bibliothek etwas entdeckt hat, dass darauf hinweist, dass eine Bombe auf dem Campus ist.

Eine Durchsuchung der Toilette ergab, dass weitere Nachrichten gefunden wurden, u.a. in einem Mülleimer. Alle Vorträge wurden aufgrund der Nachrichten abgesagt, berichtete die Seijo Polizeiwache.

Die Polizei, die die Fingerabdrücke des Verdächtigen auf den Dokumenten gefunden hat, beschuldigt Kosai der Betriebsunterbrechung. „Ich wollte einen Vortrag wegen einer schmerzhaften Präsentation, die ich geben sollte, verhindern“, wurde der Verdächtige von der Polizei zitiert, als er die Anschuldigungen zugab.

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