Chiba: 10 Jahre Haftstrafe wegen Bruder-Mord & Verstümmelung

CHIBA (DJZ) – Am Montag hat das Bezirksgericht Chiba eine 26-Jährige zu einer 10-jährigen Haftstraße, wegen der Tötung ihres Bruders und der Zerstückelung seines Leichnams in ihrer Residenz in der Stadt Shisui vor zwei Jahren, verurteilt, berichtet ANN am 05. März 2018.

Bei der Urteilsverkündung sagte die Vorsitzende Richterin Junko Takagi, dass Emi Takeuchi Ryo Takeuchi, einen 21-jährigen Angestellten einer Wohlfahrtseinrichtung, erstochen habe, fügte aber hinzu, dass die Angeklagte dies „ohne Absicht zu töten“ getan hat. Der Vorfall ereignete sich am 31. August 2016.

Takeuchi  zerstückelte dann die Leiche ihres Bruder und lagerte die einzelnen Teile in verschiedenen Stellen der Residenz, einschließlich des Kühlschranks.

Im darauffolgenden September fand die Polizei, die auf einen Tipp hin die Residence durchsuchte, den Kopf und ein abgetrenntes Bein des Opfers in zwei getrennten Plastiktüten in einer Ecke des Wohnzimmers. Die Täterin sagte, sie hätte ihren Bruder wegen alltäglichen Problemen erstochen, wurde die Verdächtige bei ihrer Festnahme zitiert.

Die Staatsanwaltschaft hatte eine Frist von 18 Jahren angestrebt. Während der Verhandlung behauptete die Verteidigung, dass Takeuchi „versehentlich ihren Bruder in den Schenkel gestochen hatte ohne die Absicht ihn zu töten“.

Takeuchi wurde des Totschlags für schuldig befunden. „Die Zerstückelung einer Leiche ist ein Akt der Demütigung“, sagte der Richter, als er den Grund für die zehnjährige Haftstrafe erklärte.

 

 

(Bild: Foto von ANN TV-Bericht)

 

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