Gunma: 2 Monate alter Junge bewusstlos nach Misshandlung

GUNMA (DJZ) – Die Polizei der Präfektur Gunma hat einen 32-Jährigen wegen des Verdachts, seinen 2 Monate alten Sohn misshandelt zu haben, festgenommen, berichtete  berichtet TV Asahi am 07. März 2018.

Am Sonntag alarmierte die Mutter den Rettungsdienst als sie bemerkte, dass der Junge nicht mehr atmete. Nachdem der Junge im Krankenhaus ankam und untersucht wurde, meldete das Krankenhaus am Montag der Polizei, dass das Kind evtl. misshandelt wurde.

Das Geschehene soll am Sonntag zwischen 8.00 Uhr und 10.00 Uhr stattgefunden haben. Der arbeitslose Makoto Morita soll den Jungen, Tsugumi Iizuka, in der Residenz in Takasaki City, gewaltsam geschüttelt haben. Der Verdächtige benutzte auch seine Hand, um den Mund und die Nase des Kindes zu blockieren.

Morita, der wegen versuchten Mordes angeklagt wurde, gibt zu, das Kind geschüttelt zu haben, leugnet aber, ihn töten zu wollen. Er wurde am Mittwochmorgen zum Staatsanwalt geschickt.

Der Junge, der immer noch bewusstlos ist, hatte gebrochene Rippen. Die Polizei untersucht nun, ob der Verdächtige den Jungen wiederholt misshandelt hat.

Das Kinder-Beratungszentrum der Stadt Takasaki hatte mit der Mutter bereits am 28. November letzten Jahres Kontakt. Die Mutter bat darum, das das Zentrum das Sorgerecht für das Kind übernimmt, als Grund gab sie finanzielle Probleme an. Sie sagte, dass der Verdächtige aufgrund eines medizinischen Problems nicht in der Lage sei zu arbeiten, so ANN am 06. März 2018.

In den darauffolgenden Monaten diskutierten die Vertreter der Kinderberatung und das medizinische Personal die Angelegenheit mit der Frau. Nach der Geburt von Tsugami am 28. Dezember erhielt die Frau fortwährend Unterstützung von einem zivilen Angestellten.

Bei einer ärztlichen Untersuchung, als der Junge ein Monat alt war, wurde nichts Ungewöhnliches gefunden. Während eines Interviews mit dem Angestellten zeigte der Verdächtige keine Hinweise auf häusliche Gewalt. Ein Sozialarbeiter konnte die Frau jedoch  im Februar nicht erreichen.

(Bild: Foto von ANN TV-Bericht)

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