Tokio: 17-Jährige verdient ¥ 5 Millionen in ‚JK‘ Salons

TOKIO (DJZ) – Die Tokyo Metropolitan Police hat ein sogenanntes „JK“ -Schulmädchengeschäft wegen angeblicher Beschäftigung eines minderjährigen Mädchens, durchsucht. Das 17-Jährige Mädchen erhielt wiederholt Warnungen, dass es solche Arbeiten nicht machen soll, berichtet TBS News am 07.03.2018.

Das 17-Jährige Mädchen soll am 19. Januar von Kazutoshi Hamamoto, der 42-jährige Manager von Shinjuku Pure 2, beauftragt worden sein, mit einem männlichen Kunden in einem Hotel im Shinjuku Bezirk obszöne Handlungen durchzuführen,  obwohl er wusste, dass sie minderjährig war.

Hamamoto, der beschuldigt wurde, das Child Welfare Act verletzt zu haben, bestreitet die Vorwürfe. „Sex wurde nicht zur Verfügung gestellt“, wurde der Verdächtige von der Polizei zitiert.

Viele solche Unternehmen, die mit der Abkürzung JK oder joshi kosei, dh High School Mädchen, bezeichnet werden, bieten Massagen oder Osampo an. Meist wird ein separates Menü präsentiert, welches zu Sex führen kann.

Der Polizei zufolge arbeitete das Mädchen in vier anderen JK-Geschäften in der Hauptstadt, die in der Vergangenheit von der Polizei aufgedeckt worden waren. In jedem Fall wurde das Mädchen, das in den Salons insgesamt ¥ 5 Millionen verdient hatte, angewiesen, nicht zu einer solchen Arbeit zurückzukehren. „Ich wollte Geld um Kleidung, Kosmetika zu kaufen und mich in Klubs amüsieren“, sagte das Mädchen der Polizei.

Die Polizei hat das Mädchen an ein Familien Gericht verwiesen, aus Sorge, sie werde in Zukunft weitere Verbrechen begehen. Dies ist die erste Verweisung eines derartigen Falls, dass eine Mitarbeiterin eines JK-Unternehmens an das Familien Gericht verwiesen wurde,  teilte die Polizei mit.

Advertisements