Japan: Peruaner zum Tode verurteilt

JAPAN (DJZ) – Ein japanisches Gericht verurteilte am vergangenen Freitag einen Peruaner, wie von der Staatsanwaltschaft gefordert, zum Tode. Er hatte im September 2015 sechs Bewohner von der Prefäktur Saitama, darunter 2 Kinder,  (nördlich von Tokio) ermordet, berichtet ANN TV am 10.03.2018.

Der vorsitzende Richter des Bezirksgericht in Saitama hält den 32-jährigen Peruaner, Vayron Jonathan Nakada Ludena, voll zurechnungsfähig. Damit wies er die Behauptung der Verteidigung zurück, dass der Täter nicht wegen Schizophrenie die Morde begangen hat.

Der Richter bestätigte auch, dass Nakada mörderische Absichten verfolgte und wies darauf hin, dass der Verdächtige die Opfer in die Brust oder den Magen stach, als er in ihre Häuser einbrach um Geld und Wertsachen zu stehlen.

Vor dem Schöffengericht  behaupteten Staatsanwälte, dass Nakada geistig kompetent sei, die volle strafrechtliche Verantwortung zu übernehmen, da seine Handlungen offensichtlich durch vorsätzliche Absicht unterstützt wurden, wie zum Beispiel nach dem Mord in verschiedene Jacken zu wechseln und einige der Leichen in Schränken zu verstecken.

Die Verteidigung dagegen behauptet, dass Nakada unschuldig ist weil er an Schizophrenie & Halluzinationen leidet und er richtig von falsch nicht unterscheiden kann.

(Bild: Screenshot von ANN TV-Bericht)

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