Tokio: Flasche im Mund gefunden – merkwürdiger Selbstmord von Literaturkritiker Susumu Nishibe

TOKIO (DJZ) – Die Tokio Metropolitan Polizei vermutet, dass der Literaturkritiker Susumu Nishibe Hilfe dabei hatte, als er Anfang des Jahres Selbstmord beging. Er stürzte sich Anfang des Jahres in den Fluss Tama, berichtet TBS und ANN News am 15. und 14.03.2018.

Am Morgen des 21. Januar alarmierte der 48-jährige Sohn von Nishibe die Rettungsdienste und sagte, sein Vater sei im Bereich Denenchofu des Bezirks Ota in den Fluss gesprungen.

Personal, das am Tatort eintraf, fand eine Leiche im Fluss. Der Mann, der später als Nishibe identifiziert wurde, wurde zwei Stunden später im Krankenhaus für tot erklärt. Es wird angenommen, dass er ertrank.

Am Ort des Geschehens fand die Polizei ein Testament und aus diesem Grunde nimmt die Polizei an, dass Nishibe Selbstmord began.

In der jüngsten Entwicklung offenbarte die Polizei am Mittwoch, dass Nishibe an einem neurologischen Problem litt, das ihn daran hinderte, einige Aspekte seiner Arbeit zu tun.

Als der Körper von Nishibe gefunden wurde, waren beide Hände an einem Seil gebunden, dass an einem Baum am Flussufer befestigt war. Außerdem enthielt sein Mund, dass von einem Tuch umwickelt war, eine kleine Flasche.

Angesichts seiner Behinderung glaubt die Polizei, dass jemand dem Kritiker geholfen hat, sich das Leben zu nehmen.

Nishibe stammt ursprünglich aus Hokkaido und war einst Professor an der Universität von Tokio.

(Bild: Screenshot von ANN News TV Bericht)

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