Kanagawa: Todesstrafe verhängt für die Tötungen von 3 Senioren

KANAGAWA (DJZ) – Das Bezirksgericht Yokohama verurteilte einen 25-jährigen Mann am Donnerstag zum Tode wegen der Tötung von drei Bewohnern eines Pflegeheims in Kawasaki, Präfektur Kanagawa, als er 2014 dort arbeitete, berichtete TBS News am 22.03.2018.

Das Urteil entsprach der Forderung der Staatsanwaltschaft nach der Todesstrafe für den ehemaligen Heimarbeiter Hayato Imai.

Laut der Anklage tötete Imai einen 87-jährigen Bewohner, indem er ihn entweder am 3. November oder am 4. November desselben Jahres vom Balkon eines Zimmers im vierten Stock warf. Darüber hinaus stieß er am 9. Dezember eine 86-jährige Frau aus demselben Zimmer und am 31. Dezember stieß er eine 96-jährige Frau aus einem Zimmer im sechsten Stock.

Die Präfekturpolizei Kanagawa verhaftete Imai zwischen Februar und März 2016 dreimal. In den ersten Verhören gab Imai die Taten zu, schwieg aber bei späteren Befragungen.

Das Schöffengericht von Yokohama wiesen Staatsanwälte darauf hin, dass Imai sich der Verbrechen schuldig gemacht hat, weil er der einzige Arbeiter im Pflegeheim war, der im Dienst war, als jeder der drei Bewohner starb. Er wies jedoch die Mordvorwürfe immer wieder zurück und sagte wiederholt: „Ich habe nichts getan.“

http://news.tbs.co.jp/sp/newseye/tbs_newseye3323466.html

(Bild: Foto von TBS News Bericht, edited von DJZ)

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