Tokio: 25-Jährige Koreanerin wirft Neugeborenes weg

TOKIO (DJZ) – Tokyo Metropolitan Police hat eine Koreanerin verhaftet, die angeblich die Leiche eines neugeborenen Jungen weggeworfen hat. Der Vorfall ereignete sich im vergangenen Jahr. Die Koreanerin lebte zu dem Zeitpunkt in Kabukicho Rotlichtviertel im Bezirk Shinjuku, berichtete ANN am 22.03.2018.

Am Donnerstag verhaftete die Polizei die 25-Jährige für das Verlassen einer Leiche, einem neugeborenen Jungen, am 15. Februar 2017. Der Junge war in einer Handtasche im Müll auf einem Parkplatz gefunden worden. An der Straße, die zum Parkplatz führt, liegen verschiedene Liebes Hotels.

Das Baby, dessen Nabelschnur immer noch befestigt war, wurde etwa 40 Minuten nach Ankunft im Krankenhaus für tot erklärt.

Nachdem die 25-Jährige das Baby weggeworfen hat, verließ sie Japan. Am vergangenen Donnerstag wurde sie am Narita International Airport festgenommen, nachdem sie versuchte erneut einzureisen.

Während der Befragung, sagte die Verdächtige, dass die Geburt in einem Hotel in Kabukicho, etwa eine Woche vor Leichenfund, stattfand. Nach der Geburt schien das Kind tot. Die 25-Jährige sagte der Polizei, „ich hatte Angst, wenn ich in ein Krankenhaus gehe, würde man mich wegen des toten Kindes verdächtigen“.

Die Verdächtige begann im November 2016 im Hotel zu wohnen. Der Junge soll zwischen einer Stunde und einem Tag nach der Geburt noch gelebt haben. Eine Plazenta wurde im  Zimmer des Hotels entdeckt, sagte die Polizei.

(Bild: Screenshot ANN News Bericht, edited von DJZ)

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