Japan: Gremium Vulkan Fuji San Katastrophen-Szenario

JAPAN (DJZ) – Das Central Disaster Management der japanischen Regierung wird eine erste umfassende Studie starten, die über Evakuierungs-Maßnahmen und andere notwendigen Schritte die zur Bewältigung großer Mengen vulkanischer Asche, die in der Metropolregion Tokyo fallen könnte, erforderlich sind, falls der Berg Fuji, der in der Nähe von Tokio liegt, ausbricht, hierüber erschien ein Bericht in The Japan News, dies ist eine Zusammenfassung des Berichts. 

Das Gremium wird ab Sommer 2018 darüber nachdenken, wie die Bewohner evakuiert werden können. Des Weiteren wird darüber nachgedacht welche Möglichkeiten es gibt um Vorhersagen über das Ausmaß und die Menge der Asche, die fallen könnte, zu schätzen. Welche Asche-Kriterien für Evakuierungs-Beginn gelten sollen werden ebenfalls debattiert.

Fuji San ist 3,776 m hoch und erstreckt sich über die Präfekturen Shizuoka und Yamanashi. Der Berg soll seine Form vor ungefähr 3200 Jahren angenommen haben und es soll 7 große Vulkan Ausbrüche gegeben haben.

In der Hoei Epoche, 1707, gab es einen Vulkanausbruch, der auf der südöstlichen Seite von Fuji San stattfand. Es wurde davon berichtet, dass die Rauchwolke bis zu 20.000 m  hoch war und rund um den Berg herum die Asche bis zu 3m tief.

Wobei in  der Stadt Yokohama die Asche ca. 10 cm dick war und das Zentrum von Tokio einen 4 cm dicken Asche-Teppich hatte.

Das Katastrophen Gremium geht davon aus, dass bei gleicher Asche Menge wie in der Hoei Epoche, moderne Stätte stark beeinträchtigt werden und alle Bewohner evakuiert werden müssen. Asche könnte auf elektrische Übertragungseinrichtungen fallen. Regen könnte dann Kurzschlüsse verursachen, die zu großflächigen Stromausfällen führen könnten. Da der Betrieb von Eisenbahnen, Flugzeugen und Fahrzeugen schwierig wird, ist es sehr wahrscheinlich, dass die städtischen Funktionen zum Stillstand kommen werden.

Einige Häuser könnten auch aufgrund des Gewichts der Asche zusammenbrechen und es würde unmöglich werden, Wasser und Abwassersysteme für einen langen Zeitraum aufrechtzuerhalten.

Die Japan Meteorological Agency veröffentlicht derzeit Vorhersagen für den Vulkanasche-Fall für Berge einschließlich Mt. Sakurajima in der Präfektur Kagoshima und Shinmoedake, ein Vulkan, der sich über die Präfekturen Miyazaki und Kagoshima erstreckt.

Der volle Artikel ist in englischer Sprache hier nachzulesen:

http://the-japan-news.com/news/article/0004329596

(Bild: DJZ)

 

 

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