Tokio: Drogenlabore in amerikanischen Wohnheimen; ¥ 5 Milliarden in Stimulanzien beschlagnahmt

TOKYO (TR) – Eine Abteilung gegen organisierte Kriminalität der Tokyo Metropolitan Police hat einen amerikanischen Staatsbürger, der bereits wegen des Verdachts des Schmuggels von fast ¥ 5 Milliarden derselben Schmuggelware in Untersuchungshaft ist, erneut wegen Drogenmissbrauchs angeklagt, berichtet die Sankei Shimbun am 27.03.2018.

In der Woche vor dem 13. Dezember 2017 soll der 25-Jährige Matthew Hoang mit Bratpfannen, Töpfen und anderen Geräten Kakuseizai oder Stimulanzien in drei Kurzzeit-Mietwohnungen in Minato und Ota hergestellt haben.

Hoang lehnte es ab, sich zu den Vorwürfen zu äußern, so die Polizei.

Im Januar verhaftete die Polizei Hoang zum ersten Mal weil er angeblich zwölf kg Stimulanzien, die als Gewürze deklariert waren, von Kalifornien in ein Wohnhaus in Toshima gebracht hatte. Ein Tokyo Zollbeamter entdeckte die Schmuggelware während einer Inspektion am internationalen Flughafen Narita im Dezember.

Kurze Zeit später verhaftete die Polizei Hoang erneut wegen Schmuggels von weiteren 65 kg, der gleichen Schmuggelware. Die 77 kg stimulierende Drogen haben einen Straßenwert von ¥ 4,9 Milliarden, sagte die Polizei.

Nachdem der Schmuggel aufgedeckt worden war, entdeckte die Polizei die Drogenlabore in den Wohnungen, was zur dritten Anklage des Verdächtigen führte.

(Foto: gehört nicht zum Artikel & zeigt Drogen von einem vorherigen Artikel)

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