Saitama: Mobbing hinter Selbstmord einer Grundschülerin schlussfolgert unabhängiges Gremium

Saitama (DJY) – Der Selbstmord eines Grundschulmädchens der sechsten Klasse im November des letzten Jahres kann als durch Mobbing ausgelöst betrachtet werden, berichtete ein kommunales Untersuchungs-Ausschußkomitee dem Stadtschulrat am 27. März.

In dem Bericht heißt es: „Man kann davon ausgehen, dass Mobbing (von Gleichaltrigen) die Ursache für den Selbstmord war.“ Es wurde auch angegeben, dass ab Oktober 2017 vor allem zwei Klassenkameraden das Mädchen dazu nötigten Dinge zu tun, wie z.B. für Karaoke zu bezahlen oder aber das Mädchen beleidigten, berichtete The Mainichi am 28.03.2018.

Darüber hinaus wurde in dem Bericht ausführlich darauf hingewiesen, dass das Mädchen den Wunsch geäußert hat sich umzubringen und das eine der Freundinnen sie per Line (ähnlich wie WhatsApp, Line wird in Japan genutzt) dazu angefeuert hat dies zu tun. Ein Verkäufer eines Supermarktes, dem das Mädchen auffiel weil sie wohl Sorgen hatte und ein kurze Gespräch mit ihr führte, teilte das Mädchen mit, dass sie schikaniert wird.

Laut Saitama Prefectural Police wurde die Schülerin am 17. November auf dem Grundstück ihrer Familie tot aufgefunden. Sie schien aus einem Fenster im zweiten Stock gesprungen zu sein.

Der Bericht wies auch darauf hin, dass die Schule „dafür verantwortlich war, kein Vertrauen zu den Schülern aufzubauen und die Mobbing situation nicht zu bemerken.“

(Bild: DJZ, typische Schule in Japan aber nicht die Schule die das Mädchen besuchte)

 

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