Hiroshima: 35-Jähriger wegen Mädchen-Mord aus dem Jahre 2004 festgenommen

HIROSHIMA (DJZ) – Hiroshima Prefectural Police hat einen 35-Jährigen  wegen des Mordes an einer 17-Jährigen High-School-Schülerin aus Hatsukaichi, verhaftet. Der Mord liegt bereits über ein Jahrzehnt zurück und das Mädchen wurde damals erstochen, berichtet ANN am 13.04.2018.

Am Freitag verhaftete die Polizei Manabu Kashima, wohnhaft in Ube, in der Präfektur Yamaguchi, weil er angeblich Satomi Kitaguchi am 5. Oktober 2004 an ihrem Wohnort erstochen haben soll. Eine DNA-Analyse und Fingerabdrücke die am Tatort gefunden wurden identifiziere Kitaguchi als Verdächtigen.

Das Verbrechen soll sich folgendermaßen abgespielt haben, gegen 15 Uhr betrat Kashima die Residenz und ging in den zweiten Stock, wo Kitaguchi mit Kopfhörern auf ihrem Bett lag. Der Verdächtige stach dann ungefähr 10 mal zu, einschließlich der Brust, des Rückens und des Halses. Ihr Körper wurde später auf einer Treppe liegend in der Residenz gefunden.

Kashima soll auch Kitaguchis Großmutter vier Mal in den Rücken gestochen haben. Die Frau erlitt schwere Verletzungen, die nicht lebensbedrohlich waren. Kitaguchis jüngere Schwester, damals eine Grundschülerin im sechsten Schuljahr, nahm Zuflucht bei einem nahegelegenen Floristen.

Der Fall wurde nach so vielen Jahren gelöst weil Kashima durch einen anderen Vorfall in Yamaguchi aufgefallen ist.

(Bild: Screenshot von TV Bericht ANN, bearbeite von DJZ)

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