Tokio: Beamter des Finanzministerium weist Vorwürfe wegen sexueller Belästigung zurück

TOKIO (DJZ) – Ein Beamter des japanischen Finanzministeriums wies am Montag die Vorwürfe der sexuellen Belästigung zurück, die in einem vor kurzem veröffentlichen Bericht erschienen. In diesem Bericht wird ihm vorgeworfen, dass er eine weibliche Reporterin sexuell belästigt habe. Der Beamte sagte, dass er vor hat, eine Verleumdungsklage gegen den Herausgeber des Magazins einzureichen.

Unterdessen nahmen Redakteure des Shukan Shincho-Magazins  Stellung zu dem Bericht und sind davon überzeugt, dass der Bericht über Junichi Fukuda, Vize-Finanzminister, der Wahrheit entspricht und auf Fakten beruhe, berichtete Kyodo News und ANN am 17.04.2018.

Das Wochenmagazin berichtete letzte Woche, dass Fukuda während des Trinkens sexuell suggestive Kommentare zu den weiblichen Reportern gemacht habe. Er wies die Vorwürfe zurück, als er von einem Reporter, der für das Magazin arbeitet, konfrontiert wurde, hieß es in dem Artikel.

Am Freitag veröffentlichte das Magazin auf seiner Website einen Audioclip, der angeblich eine Aufnahme von Fukuda ist und zu einer Reporterin sagt: „Kann ich dich umarmen?“ und „Kann ich deine Brüste berühren?“ in einem Ort, der für ein Restaurant oder eine Bar gehalten wird.

Laut dem Finanzministerium wies Fukuda die Vorwürfe während eines Interviews mit Ministerialbeamten zurück und sagte: „Ich habe nie Bemerkungen gemacht, bei der sich eine weibliche Reporterin unwohl fühlen könnte und die als sexuelle Belästigung angesehen werden können.“

Fukuda wurde auch mit den Worten zitiert, dass er sich „nicht daran erinnert, mit einer Reporterin an einem geschäftigen Ort, wie dem im Audio-Clip, gegessen zu haben“.

(Bild: Screenshot von ANN / Abeme TV Bericht, bearbeitet von DJZ)

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