Tokio: 12 Personen wegen des ¥ 12-Milliarden-Bitcoin-Betrugs verhaftet

TOKIO (DJZ) – In einer gemeinsamen Aktion haben die Polizei von Tokio und Hyogo 12 Personen, darunter einen 24-Jährigen, wegen Betrugs festgenommen. Ihnen wird vorgeworfen eine männliche Führungskraft betrogen zu haben, welches im Zusammenhang mit dem Stehlen der virtuellen Währung Bitcoin im vergangenen Jahr in Verbindung steht, berichtet TBS News am 16.04.2018.

Im Juli bot Kenta Higashi, ein 24-jähriger Beschäftigter der Obst- und Gemüseindustrie in Kobe, und die anderen Verdächtigen dem 40-jährigen Geschäftsmann angeblich 200 Millionen Barmittel für den Gegenwert von ¥ 190 Millionen in Bitcoin an.

Bei der Durchführung der List legten die Verdächtigen nach Angaben der Polizei einem Agenten des Opfers in einer Lounge eines Hotels im Bezirk Shibuya, Tokio, angeblich ¥ 200 Millionen in bar vor.

Nachdem der Agent dem Manager mitgeteilt hatte, dass er das Geld erhalten hatte, übertrug er die Bitcoins auf ein Konto, das von einer Kryptowährungsbörse in Yokohama verwaltet wird.

Da die Mehrheit der dem Agenten zur Verfügung gestellten Banknoten gefälscht ist, wurden die Verdächtigen des Betrugs beschuldigt. Alle Verdächtigen leugnen die Vorwürfe laut Polizei.

Das Opfer erklärte der Polizei, dass er das Geschäft akzeptierte, um der Zahlung einer Kommission der beim Umtausch anfällt,  zu entgehen.

Die transferierten Bitcoins wurden später gegen Bargeld ausgetauscht, teilte die Polizei mit.

http://news.tbs.co.jp/sp/newseye/tbs_newseye3343711.html

(Bild: Screenshot von TBS TV Bericht, bearbeitet von DJZ)

 

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