Kanagawa: Paar schmuggelte wiederholt Stimulanzien aus Afrika ein

KANAGAWA (DJZ) – Ermittlungsbeamte der Polizei der Präfektur Kanagawa gaben am Montag die Festnahmen eines Mannes und seiner Frau, die verdächtigt werden, stimulierende Drogen aus Afrika wiederholt nach Japan eingeschmuggelt zu haben, bekannt, berichtet die TBS News am 23.04.2018.

Am 5. April entdeckten Zollbeamte am Haneda Flughafen, 30 kg Kakuseizai oder Stimulanzien getarnt und versteckt in Kaffeeverpackungen im Gepäck des 43-jährigen Kazuki Sato, der eine Zoohandlung in Zama City führt, Präfektur Kanagawa, und seiner 34-jährige Frau,  Natsumi. Die beiden kam aus Nairobi, Kenia.

Die Schmuggelware hat einen geschätzten Straßenwert von rund ¥ 1,8 Milliarden.

Nach Angaben der Hodogaya Polizeiwache hat das Paar Kenia mit ihren fünf- und 15-Jahre alten Söhnen etwa dreimal im Jahr, seit 2014, besucht. Während der Befragung sagte Sato, dass ein Mann, den er vor fünf Jahren in Yokohama in einem Restaurant getroffen hatte, sich erkundigte, ob er Drogen schmuggeln wolle.

Sato und seine Familie haben seitdem sechs Mal als Schmuggler gedient und bis zu 10 Millionen Yen pro Reise verdient, sagte die Polizei. Der Verdächtige sagte, dass er es getan habe um Schulden zu begleichen. Er sagte auch, dass der Mann, den er in Yokohama getroffen hatte, vorschlug, dass sie ihre Kinder mitnehmen sollten, damit die Besuche glaubwürdiger als Familien Reisen erscheinen.

Zollbeamte sagten jedoch, dass die Familie kaum Fotos gemacht habe und nur selten ihr Hotelzimmer verlassen habe. Beamte fanden auch heraus, dass der älteste Junge aufgehört hatte, auf die Reisen wegen dieser Tatsache zu gehen, gemäß TBS Nachrichten am 23.04.2018.

Die 30 Kilogramm beschlagnahmten stimulierenden Drogen sind die größte Menge, die jemals in einem Fall beschlagnahmt wurde, der die Verwendung eines Passagierflugzeugs betrifft, sagten Zollbeamte.

http://news.tbs.co.jp/sp/newseye/tbs_newseye3349327.html

(Bild: Screenshot von TBS TV Bericht, bearbeitet von DJZ)

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