Hiroshima: Sträfling endlich nach 3 Wochen Flucht erwischt

HIROSHIMA (DJZ) – Nach einer dreiwöchigen Fahndung nach einem entflohenen Häftling schnappte die Polizei der Präfektur Hiroshima am vergangenen Montag den Bösewicht in der Stadt Hiroshima, welche ca. 100 km von dem eigentlichen Suchgebiet entfernt liegt berichtete TBS, ANN und die Mainichi Shimbun am 30. April 2018.

Um 11:38 Uhr nahm die Polizei den 27-jährigen Tatsuma Hirao fest, der Anfang des Monats aus der Oi-Werft im Matsuyama-Gefängnis in Imabari, Präfektur Ehime, entflohen war.

Um ca. 18:00 Uhr Am 8. April floh Hirao von der Oi-Werft im Matsuyama-Gefängnis in Imabari. Die Polizei glaubt, er sei durch ein entriegeltes Fenster im ersten Stock des Gefängnisses entkommen, das keinen Zaun hat.

Die Polizei glaubt, Hirao habe daraufhin ein Fahrzeug aus einem Haus in der Nähe des Gefängnisses gestohlen und ist in Richtung Hiroshima gefahren. Gegen 20.30 Uhr wurde das Fahrzeug in Onomichi, etwa 60 Kilometer von Imabari entfernt, gefunden.

Nach der Flucht von Hirao hatten mehr als 1.000 Beamte der Präfekturpolizei Hiroshima und Ehime die Landschaft und die Wohnsitze der Insel Mukaishima, Hiroshima, durchforstet, zu der Onomichi gehört.

Am Montag nahm die Polizei Hirao in der Nähe des JR Hiroshima Bahnhofs fest, der etwa 90 Kilometer von Onomichi entfernt liegt. Er wurde später der Desertion angeklagt, eine Anklage, die er zugibt, sagte die Polizei.

Im vergangenen Dezember kam Hirao nach einer Verurteilung wegen Diebstahls in das Matsuyama Gefängnis. Die Einrichtung ist eine von vier Einrichtungen in der Nation, die keinen Umzäunung hat.

(Bild: Screenshot TBS News vom 30.04.2018, bearbeitet von DJZ)

Advertisements