JAPAN: Übung zur Vorbereitung auf Nankai-Beben

JAPAN (DJZ) – Beamte des japanischen Ministeriums für Landbau haben eine Drillübung durchgeführt, um zu erfahren, wie in einem Notfall eines mögliches Mega-Beben entlang des Nankai-Trogs vor der Pazifikküste des Landes zu reagieren ist, berichtete NHK am 08.05.2018.

Die Übung am Montag ist die erste, seit die Meteorologische Agentur im vergangenen November ein neues System eingerichtet hat, um Informationen über ein großes Beben zu liefern, das die Region treffen könnte.

Die Agentur wird eine Warnung ausgeben, wenn abnormale Phänomene entlang des Tiefs beobachtet werden, was auf die erhöhte Möglichkeit eines Mega-Ruckes hindeutet.

Die Übung basierte auf dem Szenario eines Erdbebens der Stärke 7,5 vor der Küste Zentraljapans um 4:30 Uhr morgens. Die Behörde gab um 7.00 Uhr Notfallinformationen aus, da der Ruck als Vorschuss galt.

Unter diesem Szenario wurde am nächsten Tag in den Gewässern südlich der Präfektur Wakayama im Westen Japans ein Erdbeben der Stärke 9,1 getroffen.

Nach der Notrufmeldung wies Landminister Keiichi Ishii die Beamten der zuständigen Regionalbüros an, die Überwachung ihrer Gebiete weiterhin streng zu überwachen.

Ishii forderte sie außerdem auf, den lokalen Regierungen und Bewohnern angemessene Informationen über die erhöhten Risiken zur Verfügung zu stellen.

Die Beamten des Regionalbüros nahmen auch an einer Telekonferenz für die Übung teil, um ihre Antworten zu koordinieren.

Sie berichteten, dass sie Schleusentore geschlossen hätten, um sich auf den Tsunami vorzubereiten, und entsandten Personalangestellte in Regionen, die vom Ruck stark betroffen sein könnten.

Die Agentur führte das neue System ein, nachdem die Regierung die Schwierigkeit der Vorhersage von Erdbeben in der Region anerkannt hatte.

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