Osaka: Yakuza wegen Zuhälterei beschuldigt

OSAKA (DJZ) – Die Polizei der Präfektur Osaka hat ein Mitglied des organisierten Verbrechens festgenommen, weil dieser angeblich Kunden an ein Geschäft im Vergnügungsviertel Tobita Shinchi im Bezirk Nishinari verwiesen hatte, berichtet Nikkan Sports am 17.05.2018.

Der Festgenommene 64-Jährige soll ein führendes Mitglied des Kyokushin Rengo-kai, einer angegliederten Bande der Yamaguchi-gumi, sein. Er wird beschuldigt zusammen mit seiner 54-Jahre alten Ehefrau, die Ginga (übersetzt heißt dies Milchstraße) leitet, Männer, im Dezember letzten Jahres und im März diesen Jahres, an das Etablissement verwiesen zu haben. Die Männer erhielten Sex (honban). Diese Geschäftspraktik ist eine Verletzung des Antiprostitutionsgesetz.

 

Nach Angaben der Polizei akkumuliert das Establishment monatlich etwa 4 Millionen Yen. Es wird angenommen, dass ein Teil der Einnahmen zur Finanzierung des Kyokushin Rengo-kai verwendet wurde.

Die Polizei gab nicht bekannt, ob der Verdächtige, der beschuldigt wurde, Prostitution zu vermitteln, die Vorwürfe eingesteht.

Tobita Shinchi besteht aus Gassen mit hell erleuchteten zweistöckigen Ryotei-Strukturen. In der ersten Etage eines jeden Hauses sitzt eine Frau in aufschlussreicher Kleidung. Neben ihr ist eine ältere Besitzerin, die Kunden die „Ware“ anbietet.

Die Polizei untersucht jetzt die Art von Gingas Operationen, um zu erfahren, ob es sich tatsächlich um ein illegales Sexgeschäft handelt.

Die Polizei teilte ebenfalls mit, dass eine Razzia im Matsushima Shinchi Rotlichtviertel von Nishi Ward durchgeführt wurde. Fünf Personen, darunter ein 52-Jähriger Betriebsleiter von Donyo, werden ebenfalls beschuldigt, Prostitution vermittelt zu haben.

(Bild: DJZ)

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