Tokio: 25-Jährige legt Babyleiche in Kabukicho Schließfach

TOKIO (DJZ) – Die Tokio Metropolitan Polizei hat eine 25-Jährige verhaftet. Sie steht im Verdacht die Leiche eines Säuglings in ein Münzschließfach im Shinjuku Ward eingeschlossen zu haben, berichtet ANN News am 02.05.2018.

Am 29. Mai fand ein Mitarbeiter der die Gebühren einsammelt die Leiche des Mädchens in einem der Kabukicho-Rotlichtviertel-Schließfächer. In etwa 500 Meter von der JR Shinjuku Station entfernt.

Die Ergebnisse einer Autopsie ergaben, dass Druck auf den Hals des Säuglings ausgeübt worden ist. Aus diesem Grunde geht die Polizei von Mord aus.

Am 2. Juni verhaftete die Polizei Mao Togawa wegen des Verdachts, eine Leiche nicht ordnungsgemäß beerdigt zu haben.  Während der Befragung durch die Shinjuku Polizeiwache gab sie zu, das Kind nach der Geburt in einem Manga-Café getötet zu haben.

Laut Polizei befand sich der entkleidete Körper des Säuglings in einer Reihe von Plastiktüten, die in einen Koffer gesteckt worden waren. Der Körper, der noch die Nabelschnur  verbunden hatte, war 47 cm lang und wog 1,79 kg. Ein Handtuch war um den Hals des Säuglings gewickelt.

Togawa sagte, dass sie das Kind tötete, als es schrie. „Ich habe die Leiche einige Tage später in das Schließfach getan“, sagte der Verdächtige.

Eine Untersuchung von Sicherheitskameras zeigte, dass Togawa zwischen dem 8. Mai und dem Morgen des 15. September wiederholt Münzen in das Schließfach einwarf. Seit ca. einem Jahr lebt die Frau in Coffeeshops, sagte die Polizei.

Die Polizei untersucht nun, ob gegen die Verdächtige Mordanklage erhoben werden soll.

(Bild: Screenshot von ANN News, bearbeitet von DJZ)

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